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Sonntag, 11. Juni 2017

Ab ins schwimmbad

Es ist bestimmt schon über ein Jahr her, 
da hab ich meiner Tochter versprochen, dass ich ihr eine neue Schwimmtasche nähe. 

Ich hab sie damals auch mit zum Einkaufen genommen, damit sie sich passenden Stoff raussucht und auch ein Schnittmuster hab ich mir damals schon gemalt. 

Aber wie es halt immer so ist, es wurde nichts draus. 
Ich wurde zwar immer wieder von meiner Tochter dran erinnert und wir haben auch noch ein zweites Mal Stoff eingekauft und es wurde trotzdem nichts. 

Jetzt war sie aber eine Woche weg und ich hatte mir fest vorgenommen, dass die Tasche fertig ist, bis sie wiederkommt. 

Nach einem Tag Stoffe zusammenlege habe ich dann auch die passende Kombination für die Tasche gefunden. 
Mein Schnittmuster, das ich mir damals gemalt hatte, hab ich aber in meinem Samelsurium nicht wieder gefunden. 
Igendwann  habe ich dann beschlossen, dass neu machen schneller geht als weitersuchen und da ich eh ein paar Änderungen machen wollte, hat das gepasst. 
Naja, eigentlich wollte ich gar nicht so viel ändern. ich hatte ein Stück Leder da, das wollte ich nehmen und da das begrenz war, habe ich den Schnitt daran angepasst. 

Das war dann der zweite Tag. 
Ich glaube, da hab ich dann auch schon ein paar Teile zugeschinitten. 

Am dritten Tag hab ich dann aber endlich losgelegt. 
Ich habs mir glaub ich komplizierter gemacht, als es hätte sein müssen. 
Vor allem die Tatsache, dass ich Außen und Innentasche mit dem hochgezogenen Boden zugeschnitten hab, das Stabilisatorzeug aber nicht, war nicht besonders vorteilhaft und am Ende doch ziemlich fummelig. 

ABER!
Ich find die Tasche ziemlich gut!
So gut, dass ich sie am liebsten selber behalten würde. 

Zwischendurch dachte ich mir, dass die Tasche ein bisschen klein ausfallen würde, aber sie ist doch ordentlich groß geworden, da passt definitiv alles fürs Schwimmbad rein und noch ein bisschen mehr. 
 

Zum Glück braucht meine Tochter die Tasche nur Dienstags. Da bleiben noch sechs andere Tage, an denen ich sie spazieren tragen kann :-) 


Die Henkel und der Boden sind aus Leder. 
 

Die zwei Sterne sollten eigentlich gar nicht drauf, aber nachdem ich scheinbar beim Fadenabschneiden ein Loch in den Stoff geschnitten hatte, musste das ja wieder versteckt werden, also kamen da noch ein paar Sterne mehr drauf. 


  
Außen ist auch auf jeder Seite noch genügend Stauraum.


Platz genug ist definitif !
 und auswaschbar ist sie auch.






So und jetzt dürft ihr mir auch gern sagen, was ihr davon haltet :-) 
LG 

Dienstag, 15. September 2015

Schmetterlingswiese Kreativ-AG

Mit diesem Post bin ich ein bisschen spät dran, denn was ich euch zeige ist noch aus der letzten Kreativ-AG-Stunde vor den Ferien.

Da haben wir mit Wasserfarben gespielt und Wachsmalfarben.
Herausgekommen ist eine ganze Schmetterlingsblumenwiese.
Dafür hab ich Keilrahmen besorgt, auf die haben wir mit grüner Wasserfarbe erst mal einen Strich gemalt, das ist unser Blumenstiel. Dann wurden obendrauf lauter kleine Farbtröpfchen im Kreis gesetzt, dazu möglichst helle Farben und viel Wasser nehmen. Anschließend wird kräftig reihum im Kreis nach ausßen mit einem Strohhalm geblasen und so entsteht auch schon die Blume. 


Wenn die erste Farbe ein klein wenig getrocknet ist, kann man auch noch mehr Reihen darüber malen/pusten.


Da es ja eine Schmetterlingsblume werden sollte, mussten noch die Schmetterlinge her. Dazu haben wir ein Stück weißes Papier mit Wachsmalfarbe abgerieben. Einfach den Stift quer legen und rauf und runter reiben. Natürlich sehen mehrere Farben gleichzeitig noch besser aus. 
Wenn man einen Holztisch als Untergrund hat, wie wir, der bekommt dann so unregelmäßige Farbflächen. Wir haben dann das Papier mehrmals gefaltet und Schmetterlinge ausgeschnitten. So bekommt man gleich mehrere auf einmal. 

Die Schmetterlinge wurden dann auf die Blume geklebt. Nur in der Mitte kam der Kleber drauf, so konnte man die Flügel ein bisschen nach oben biegen und es sieht plastischer aus. Hier wurde dann noch ein bisschen mit dem Wachsstift außenrum gemalt und ein bisschen Gras dazu.

Was in der AG immer ganz wichtig ist: Glitzer!
Ob als Pulver oder wie hier als Klebestift - Glitzer geht immer, auch bei Jungs!


Herausgekommen sind diese wunderschönen Blumen.

Drei davon schmücken jetzt mein Nähzimmer :-) 





Bald gehts dann wieder weiter mit neuen Basteleien, das neue Schuljahr hat ja schon begonnen. 
LG 

1, 2,3

Mittwoch, 12. August 2015

Vrida ist da - mit Verlosung

Eines meiner schönsten Teilchen, die ich heuer genäht habe ist, wie ich finde dieses hier

Es ist mal eine richtige Kombi geworden


Das Oberteil ist ein Trägershirt, das ich selber gebastelt und mit Federn bemalt habe


Der Rock ist das neue Ebook von Lieblingsmama.
Ein ganz zauberhafter weit schwingender Tellerrock mit einer oder mehreren Stufen. 


Es ist echt mein Lieblingsteilchen (nicht nur meins) es ist nämlich auch ganz schön schnell zu nähen.


Legt man den Stoff für den Rock gleich zweimal in den Stoffbruch, dann hat man keine Seitennähte - Zeit gespart! 

Hier das Beweisfoto, er schwingt so, wie Mädchenröcke schwingen müssen, möglichst hoch! 
Und wer genau hinschaut, der entdeckt nochwas darunter.

Im Schnitt enthalten ist nämlich auch noch eine Hose, die man in den Rock mit einnähen kann, damit eben kein Unterhöschen vorblitzt, wenn der Rock gedraht wird. 
Meine Tochter war davon total begeistert! 


Und wer das neue Ebook Vrida von Lieblingsmama jetzt auch gerne hätte, der kann es sich bei ihr im Shop kaufen, oder es hier gewinnen. Ich darf es einmal verlosen. 
Start ab sofort, Ende Morgen 13.08.15 um 20 Uhr

Gerne dürft ihr auch bei Lieblingsmama vorbeischauen, und ihr ein "Like" hinterlassen.
Viel Glück! 

Oberteil: selbstgebastelt
Hut: Schnabelina




Dienstag, 27. Januar 2015

Kreativ- AG - Kalender

Eine der schlimmsten Aufgaben am Jahresanfang finde ich immer, den Kalender neu zu beschriften und die ganzen Geburtstage einzutragen und alles, was man sonst noch nicht vergessen will.

Deshalb habe ich heute mit den Kindern einen Ganzjahreskalender gebastelt, der ist immer gültig!

Man braucht dazu nicht viel, außer ein Stück Holz, in das man an der langen Seite gleichmäßig verteilt (das war der schwerste Akt) 12 Löcher bohrt

Durch diese Löcher zieht man ein Stück Wolle/Schnur und knotet sie gut fest. Die überstehenden Stücke kann man dann abschneiden


Dann schreibt man sozusagen eine Überschrift auf das Brett. Mann kann statt "Geburtstage" wie wir hier z.B auch "Termine" oder den Familiennamen drauf schreiben. Ich hatte erst vor, das zu stempeln oder aufzumalen, aber das hätte recht lange gedauert und bei 15 Kindern wären wir da nicht fertig geworden. Also hab ich das Ganze schon mal vorbereitet und in verschiedenen Schriften und Farben ausgedruckt. 


Die Monatsnamen schreibt man über jedes Loch, das man gebohrt hatte. Wer ein bisschen mehr denken will, kann die Monate natürlich auch durcheinander aufkleben. 


Damit man auch weiß, wann wer Geburtstag hat, habe ich in Holzplättchen (Konusplättchen nennen sich die im Fachjargon) ein Loch quer durch gebohrt. So kann man sie auf die Fäden auffädeln.

Am besten ganz nach oben schieben, dann reißt nichts und es verwurstelt auch nicht. Dazwischen kann man noch Perlen mit auffädeln und dann nach jedem Plättchen einen dicken Knoten machen, damit es nicht wieder rausrutscht. 

Am Ende hat man dann je nachdem wann alle Familienmitglieder geboren wurden mehr oder weniger Holzteile an der Schnur hängen. Beschriften muß man sie natürlich auch noch mit den Namen und dem Tag.


Verzieren darf man natürlich auch nicht vergessen, da sind keine Grenzen gesetzt.  


Und am Ende hat man einen ganz tollen Geburtstagskalender, den man weder verstellen noch nachtragen muss. Für mich ist sowas sehr praktisch! 



Da ich als Trägermaterial Korkfließen verwendet habe, kann man auch noch Pinnwandnadeln dazustecken und das Ganze als Memoboard verwenden. 

Ich finde, die sind alle total schön geworden.


LG

1

Dienstag, 6. Januar 2015

Neues zuhause für die Gitarre

Das Christkind war heuer wieder fleißig!

Es hat meinem Patenkind eine kleine Gitarre gebracht. 
Seit bei ihm im Kindergarten ein Erzieher! mit dabei ist, der auch noch super Gitarre spielen kann, ist der Junge total begeistert vom Gitarrespielen. 
Logisch, dass das Christkind da eine bringen mußte. 

Doch das Christkind hatte wahrscheinlich gerade nichts besseres da und hat die Gitarre in eine Nylontasche gesteckt, die nicht ganz so toll verarbeitet war. 
Schon am zweiten Weihnachtsfeiertag stand mein Patenkind da und hielt mir die Tasche unter die Nase.
"Kannst du das wieder festnähen? " fragte er und hielt mir den abgerissenen Griff entgegen. 

Klar mach ich das! 

Aber nachdem ich mich mit dem Teil an die Nähmaschine gesetzt hatte, fiel mir auf, dass nicht nur der eine Henkel ab war, sonder die ganze Tasche bald auseinanderfallen würde, also hab beschlossen, ich nähe eine neue. 

Die alte Tasche habe ich komplett auseinandergelebt und sie als Schnittmuster verwendet, um das hier zu nähen:



Zusätzlich gab es noch eine Tasche auf der einen Seite

 und einen Schriftzug auf der anderen.



Der Griff kam natürlich auch wieder dran, alles ist mit Paspel eingerahmt und die Tasche hat auch ein Futter und ist deutlich stabiler. 

Bevor ich dem jungen Mann die neue Tasche gegeben habe, habe ich ihm erst noch erzählt, dass mir ein Missgeschick mit der alten Tasche passiert wäre und dass sie jetzt nicht mehr ganz so aussieht wie vorher. 

Als ich ihm sie dann gegeben hat, hat er erst gegrinst und die Augen haben gestrahlt und dann hat er ganz trocken gesagt: 

"Ach, die geht auch!"

 ?



Dienstag, 30. Dezember 2014

Zum Jahresende

ganz zum Schluß will ich euch noch ein paar Sachen zeigen, die ich noch vor Weihnachten genäht habe. 

Ich habe ja schon geschrieben, dass zur Zeit hier Kinderalarm herrscht. 
Ein paar Klamottis habe ich auch schon gezeigt. 

An Geschenken verschenke ich gerne das, was ich auch oft benutzt habe und was ich nicht in fünffacher Ausfertigung bekommen habe, wie zum Beispiel Wärmflaschen (wobei die auch 10 Jahre später immer noch gute Dienste leisten)

Ein Begleiter bei allen drei Kindern war unsere Einschlagdecke für den Maxicosi. 
Damals war der aus einlagigem Fleece.

Sie hat mir jetzt als Schnitt gedient für diesen hier:

Der Papa arbeitet bei einem großen Autohersteller. Da ich davon ausgehe, dass das Kind auch ein bisschen von der Begeisterung für das Auto mitbekommt, habe ich die Decke ein bisschen auf sein Auto getrimmt.  
 
vielleicht kann mans erkennen.

Das Gaspedal ist auch schon mal durchgedrückt!


Und weil man ja so ganz allein auf der neuen Welt noch einen Begleiter braucht, gabs noch diesen kleinen Gesellen dazu.








Ich habe ihn Eddi das Eichhörnchen getauft. 
Ich hoffe, er paßt gut auf seinen neuen Besitzer auf.