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Mittwoch, 18. Januar 2017

Tortenschlacht - Kreativ-AG

Zur dismaligen Kreativ-AG hatte ich mir eigentlich schon etwas ausgedacht, dann kam aber meine Tochter und erzählte mir, dass ein Junge aus ihrer Klasse an diesem Tag 
Geburtstag hat. 

"Wir könnten doch eine Geburtstagstorte backen!" meinte sie. 
An sich ja keine schlechte Idee, aber eine Torte für dreizehn Kinder ist doch ein bisschen wenig, denn es sollen ja auch alle etwas mit nach Hause nehmen können. 

Also habe ich beschlossen, es gibt nicht eine Torte für 13, sondern 13 Torten, für jeden einzelnen eine. 

Und die darf dann jeder so gestalten, wie er möchte. 

Weil das backen immer recht viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich zuhause schon mal 13 kleine Torten gebacken. einen einfachen Rührteigkuchen. 

Dazu habe ich noch haufenweise Fondant vorbereitet - geschmolzene Marshmallows mit Puderzucker. 
"Hmmmm" ging das durch das Zimmer, als ich das erklärt habe. 

Damit der Fondant auch hält, braucht man natürlich auch noch Klebstoff. Dafür haben wir Buttercreme genommen, die haben wir in zwei Minuten schnell selbst gemacht, aus kaltem Vanillepudding und Butter. 

Dann konnte die Matscherei losgehen! 
Der Fondant hat vielen zu schaffen gemacht, denn der eine, der etwas fester war, lies sich schlecht ausrollen und der, der etwas weicher war, klebte ständig am Tisch fest. Aber mit hilfe von viel Puderzucker und der Nudelmaschine hat es letzendlich doch bei jedem geklappt, die Torte zu überziehen. 
Beim Verzieren konnte dann jeder kreativ sein, wie er wollte. Färben war ganz toll. Da waren hinterher die ganzen Finger rot und blau. 


 
Am Ende sind aber dann lauter kleine hübsche Geburtstagstorten rausgekommen. 
Mit einem Konditor können wir uns zwar noch nicht messen, aber fürs erste Mal doch gar nicht schlecht!

Es kann sie zwar nicht jeder bis zu seinem Geburtstag aufheben, aber das wollten die meisten auch gar nicht.
Denn schmecken tun sie auch :-) 

LG 

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Dienstag, 1. März 2016

Musikalischer Geburtstagskuchen


Am Wochenende waren wir eingeladen zum 60. Geburtstag meines Onkels. 

Nachdem das ganze mit Kaffee und Kuchen beginnen sollte, 


habe ich beschlossen auch einen Kuchen mitzubringen. 


Einen etwas anderen. 

Da mein Onkel uns auf jeder Feier mit seinem Akkordeon unterhält, dachte ich mir, 
ich mache ihm einen Akkordeonkuchen. 

Mit Akkordeons kenne ich mich nicht so gut aus, ich bin davon ausgegangen, dass die alle einheitlich gleich sind. Also hab ich mir von meiner Freundin ein Bild ihres Akkordeons knipsen lassen, das ich als Vorlage verwenden wollte. 



Der erste Kuchenboden war schon gebacken, als ich zufällig nochmal die Einladung in die Hand nahm, wo ein klitzekleines Bildchen vom Onkel mit Akkordeon drauf war.

Dann der Schock! Akkordeons sind nicht alle gleich! 
Meins hatte Tasten, das hatte Knöpfe. 

Also hab ich mal das Internet angeworfen und Akkordeons mit Knöpfen gesucht. 
Gar nicht so einfach, denn die Dinger heißen offenbar gar nicht Akkordeon, sondern Harmonika, 
in diesem Fall sogar Steirische Harmonika. 
Auch wieder was gelernt!

Also hab ich nach diesen Dingern gesucht und auch wieder unterschiedliche gefunden. 
Das Bild auf der Einladung war auch so undeutlich, dass man nichts richtig erkennen konnte, außer ein etwas ausgefranstes Emblem mit einem roten Punkt vorne drauf. 

Nach einer halben Stunde weiterer Nachforschungen konnte ich dann aber eindeutig sagen, dass diesen roten Punkt nur die Firma Staller hat, also musste das Akkordeon meines Onkels auch so eines sein. 
Das habe ich zumindest mal so beschlossen (gehofft), mir ein paar Bilder ausgedruckt und losgelegt. 

Vier Böden und ein paar Kilo Buttercreme später konnte ich mich dann auch schon an die Feinarbeiten machen und anfangen, das Kuchenteil nach einer Harmonika aussehen zu lassen. 

Das Schwierige war, dass dieses Ding zum einen aus Holz, zum anderen aus Metall mit ganz vielen Verzierungen bestand und ich nicht wirklich wusste, wie ich die so halbwegs passend hinbekommen sollte. 

Mit Hilfe meiner Muskatreibe, dem Schneebesen vom Handrührgerät, einer Filzstiftkappe, dem Apfelausstecher, Mann und meinen Kindern habe ich dann gemalt, geschnippelt und verziert.

Am Ende war ich doch ganz zufrieden. 

Am nächsten Tag musste die Torte dann nur noch 2 Stunden über die Autobahn zum Onkel gefahren werden. 
Sie kam auch mit nur leichten Blässuren dort an und mein Onkel hat sich doch sehr gefreut, denn es war wirklich seine Harmonika, mit allem, was dazugehört.
Da hat sich die Arbeit dann doch gelohnt. 
 
 
 
 
 
 
 
Ach ja, geschmeckt hat sie übrigens auch :-) 
LG 


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Mittwoch, 15. April 2015

Die Torte

Heute lade ich mal zu Kaffee und Kuchen ein. 

Ok, den Kaffee solltet ihr vielleicht lieber selber kochen, ich glaub meiner wird ungenießbar werden, ich kenn mich da mit den Mengen nicht so aus. 
Aber einen Kuchen hätte ich im Angebot. 

Wer will ein Stück? 


Es ist die Kommuniontorte für meinen Neffen. 
Das Thema ist unschwer zu erkennen.


Unter den Augen von 4 Erwachsenen hab ich ein bisschen gepinselt. 
Das Fondant ist diesmal nicht durchgefärbt, sondern einfach nur mit Lebensmittelfarbe angemalt. 
So leuchten die Farben viel schöner, es geht schneller und man kann auch die kleinen Details viel besser malen.


Was so fleckig aussieht auf den Bildern ist übrigens der Glitzer, der überall noch ein bisschen drauf kam, das geht auch für Jungs. In echt sah es aber nicht fleckig aus.

Diese Taube war wohl das schwierigste an dem ganzen Kuchen, dafür hat mein Mann dann erst mal Mr Google befragt. 

So, hat noch jemand Hunger? 
Innendrin ist Nougatsahne und Biskuit. 

Und ganz süß war, dass ich die die Bestellungen für die nächsten drei Jahre für die anderen Neffen und Nichten auch gleich bekommen hab. 

LG

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Dienstag, 15. Juli 2014

Weltmeisterlich kreativ...

...war es heute in unserer Kreativ-AG.

Passend zum WM-Sieg haben wir heute gebacken, gekocht, gebastelt?
Ich weiß gar nicht, wie man das genau nennen soll. 

Zuerst hab ich jedenfalls gebacken, zuhause, damit es nicht so lange dauert.
Drei ganz normale Selterwasserkuchen, gefärbt mit schwarz, rot und goldgelb )Da darf es ruhig reichlich Farbe sein, mein rot ist eher ein bisschen rosa geworden)


Die werden dann in eine Schüssel gekrümelt und mit der passenden Marmelade vermischt (ich habe Hollundergelee, Quittengelee und Johannisbeergelee genommen (was ihr halt passendes im Keller stehen habt))


Man kann natürlich auch Frischkäse zum Mischen nehmen, aber da bin ich so gar kein Freund von. Da die Marmelade schon süß ist, habe ich nur die Hälfte vom Zucker im Kuchenteig genommen.

Die Masse formt man dann zu Rollen und schneidet sie in Scheiben. 
Dabei  wird natürlich fleißig genascht!


Jetzt legt man von jeder Farbe eine Scheibe aufeinander, am besten in der richtigen Reihenfolge, formt sie zu einer Kugel und drückt sie dann auf einen Waffel-Eierlikörbecher oder in Eistüten (dann empfiehlt sich aber ein passender Ständer)


Jetzt wird die Kugel mit Schokolade überzogen und nach Herzenslust dekoriert.


Mit ganz viel Herzchen (von einem Jungen)

Mal zurückhaltend, mal reichlich.

Am besten schön bunt!


Und wenn man das gute Stück dann anschneidet, sollte es ungefähr so aussehen!


 Ende!

Das war das letzte Mal in diesem Jahr!

Jetzt wo ich das so schreibe, wer ich fast ein bisschen sentimental. 

Die Kinder durften heut am Schluß nochmal erzählen, was ihnen gefallen hat und auf was sie gern verzichtet hätten. 
Es hat kein einziger was negatives gesagt, dabei nehmen sie ja da nicht gerade ein Blatt vor den Mund, wenns ums lästern geht. 

Mich hast total gefreut, dass alle so begeistert waren. 
Mir hat es auch mit "meinen" 13 Kindern vieleSpaß gemacht, wenn auch so einige ohne Sitzfleisch, ohne Geduld und viel Mitteilungsbedürfnis geliefert wurden und ich manchmal leicht aus der Puste kam. 

Einige haben schon gefragt, ob ich nächstes Jahr weiter machen würde. 
Ehrlich gesagt, ich weiß es noch nicht, aber ich habe schon mal nach Wünschen und Anregungen gefragt. 

Ganz oben stand:
Nähen! (Seht ihr liebe Lehrer, die Kinder wollen das auch! Falls also jemand eine alte Maschine daheim rumstehen hat, die er nicht braucht, nur her damit, gern auch leihweise)

Dann kamen Vorschläge wie häkeln, Stricken, weben. 
Interessant, dass die Kinder das freiwillig machen möchten, zu meiner Schulzeit war das noch eine Qual.
Den Vorschlag finde ich persönlich toll, aber leider ist das nichts für 1 1/2 Stunden, wo viele noch gar nicht häkeln können. 

Vielleicht weiß der eine oder andere von euch ja noch ein passendes Projekt, das man mit Kindern im Alter von gerade mal 6 bis Ende 10 in 1 1/2 Stunden hinbekommt und bei dem am Ende etwas halbwegs Anspruchsvolles entstanden ist, dass man auch vorzeigen kann.

Wenn ich genügend passende Projekte zusammen habe, dann wird's auch nächstes Jahr wieder eine Kreativ-AG geben. 

Also nur her mit euren Vorschlägen! 
LG


creadienstag










Freitag, 28. März 2014

R2D2

...gibt es heute zum 8. Geburtstag.

Kennt ihr nicht ?

Das ist der kleine Roboter aus Star wars, der immer zusammen mit diesem goldenen Druiden unterwegs ist und außer ein bisschen Gezwitscher nicht wirklich was von sich gibt, aber die Kinder lieben Star Wars und ihren R2D2.

Da war die Frage nach dem Geburtstagsgeschenk ja klar: Was wünscht du dir? - Star wars!

Was für einen Kuchen willst du haben? - Star wars!

Also gut, dann R2D2, der ist halbwegs kompakt und gut aus Kuchen baubar.
Eigentlich wollte ich ihn aus Fondant machen, aber ich habe schlichtweg vergessen, welchen zu machen, also wurde mit Sahne verziert.

Und so sieht er aus:


Oben in der Ecke ist das kleine Original, das ich von meinen Kindern zum Abgucken zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Dienstag, 25. Februar 2014

süßer Wildschweinbraten

Heute gab es was zu feiern. 
Der 40 Geburtstag von einem großen Jungen und einem  "Vielleicht-bald-Jäger".
Was passt da besser als ein ordentlicher Wildschweinbraten!

Den hier habe ich gekocht, im Backofen mit reichlich Sahne und Schokolade
(Mal keine Fondanttorte)


Das Ganze besteht aus einem einfachen Selterwasserkuchen, der viereckig gebacken und dann zurechtgesäbelt wurde. Darauf kam eine genauso einfache Schokosahne. Die habe ich am Vortag mit einem großen Becher (500ml) Sahne und einer Tafel Kuvertüre gemacht. (Sahne warm machen, Kuvertüre darin schmelzen, am nächsten Tag aufschlagen) 

Das ganze schön garnieren und fertig ist der Wildschweinbraten!

Guten Hunger!

Donnerstag, 2. Januar 2014

Zum allerersten Geburtstag

Vor drei Tagen hatte eine kleine Prinzessin ihren allerersten Geburtstag. 
Dazu war natürlich ein Kuchen gewünscht, aber nicht irgendeiner - nein, der beste Freund sollte drauf sein. 
Und wer ist normalerweise der beste Freund von kleinen Zwergen? 
Jemand, der von Anfang an dabei ist. 
Ohne den man nicht ins Bett will. 
Der einem immer zuhört.
Na klar - der Schnuffel!



Die Idee den Schnuffle als Kuchen nachzubauen fand ich total schön, da wär ich selbst gar nicht drauf gekommen.


Ich glaube ein bisschen Ähnlichkeit ist auch vorhanden. Das weiße Fleckchen links ist übrigens die Kerze.

Dazu gabs aber natürlich noch eine Kleinigkeit geschenkt.
Eine U-Heft-Hülle



Und ein Stoff-Memory, das meine Kinder natürlich erst mal getestet haben, bevor es eingepackt wurde.


Für alle, die es nachmachen wollen hier eine kleine Anleitungfür ein 10x10 Memory:

Ihr braucht Stickdateien in der passenden Größe, davon wird jede zweimal gestickt.
Je nachdem wieviele Memory-Paare ihr habenwollt, braucht ihr entsprechenden Stoff.
Für die Vorderseiten je zwei gleiche Stoffstücke ca 12x12 groß
für die Rückseite einen Stoffrest der von der Menge her für alle Vorderseiten reicht. 
damits ein bisschen voluminöser wird habe ich meine Steppstoff-Reste mit eingearbeitet (geht aber auch mit Volumenvlies oder Fleece)
Ich habe mir die Vorderseiten mit der schönen Seite nach oben der Reihe nach auf einen Streifen Stickvlies geheftet, geht natürlich auch mit Kleber oder für mutige einfach so, nur aufgelegt. 

Jetzt das Stickvlies mit dem ersten Stoffquadrat in den Rahmen spannen, mit einem Bild besticken und dann gleich danach ein Stück vom Rückseitenstoff rechts auf rechts und  ein Vlies auflegen und das ganze entweder mit einem Heftrahmen feststeppen, dabei ein Stück zum wenden offen lassen oder den Rahmen von hier verwenden. 

Das ganze wird wiederholt, bis alle Memory-Paare gestickt sind. Wieviele ihr macht bleibt euch überlassen.
Am Schluß alle Teile wenden und von der rechten Seite knappkantig außenrum nähen, dabei die Wendeöffnung schließen.

Ein bisschen bügeln schadet auch nicht. 
Ich hab dann noch ein kleines Beutelchen genäht wo man das Memory schön drin aufheben kann. 

Viel Spaß beim Nachmachen!



Das Ganze ist nach der Idee von kuschelsterndal entstanden.  hier  bekommt ihr auch den Rahmen als Freebie. 






Freitag, 29. November 2013

Hochzeitstorte

.. aber eine besondere!

Denn sie ist zum 50. Hochzeitstag.  Zur goldenen Hochzeit.
Respekt, wenn man es heutzutage so lange mit ein und dem selben Partner aushält!


Zu diesem feierlichen Tag durfte ich die "Hochzeitstorte" backen. Die Füllung war abgesprochen, aber bei der Deko hatte ich freie Hand.

Normalerweise mache ich ja gerne "Charakter-Torten", also solche, wo man die Torte dem Menschen zuordnen kann, weil man seine Eigenschaften oder Hobbys auf der Torte wiederfindet. Bei diesem Paar hätte das aber nicht hingehauen, deshalb hab ich mich für etwas halbwegs neutrales entschieden: einen Hochzeitsbaum.

Diese Bäume gibt es meist auf Keilrahmen gemalt, wo sich dann jeder Gast mit seinem Fingerabdruck als Blatt verewigen kann. Das finde ich eine total schöne Idee.

Da aber nicht jeder mit seinen Fingern auf der Torte herumtatschen soll, habe ich die Blätter gleich drauf gemacht und dazu das Herz an den Wurzeln, aus dem sozusagen die Liebe der beiden gewachsen ist. Am Stamm die drei Herzen sind die drei Söhne des Paars und die vier Vögelchen sind die lieben Enkelkinder, die ein bisschen Leben in die Zweige bringen.