Dienstag, 22. August 2017

Herbstkind sew-along Ich bin dabei!

Durch Zufall hab ich es gerade gesehen: 
Bei Klararabella startet diese Woche wieder der Herbstkind Sew along. 

Und das inzwischen schon zum fünften Mal!! 

Ich war damals im ersten Jahr dabei undhabe diese Jacke genäht

 

Zugegeben, kein Meisterstück, aber inzwischen sind noch ein paar andere, schönere entstanden.
Im letzten Jahr hab ich aber glaube ich gar keine Jacke für meine Kinder genäht, deshalb mache ich jetzt wieder hier mit, um den Druck für mich ein bisschen zu erhöhen .

Mal sehen, was draus wird.

LG

Wer noch mitmachen will,
hier entlang: http://klararabella.blogspot.de/2017/08/herbstkind-sew-along-2017-1.html

Ich nähe ein Kleid

Wer meinen Blog häufiger liest, dem wird aufgefallen sein, dass ich öfter mal Kleider nähe. 
Meistens jedoch nur für meine Tochter und sehr selten für mich. 

Das ein oder andere hab ich schon auch für mich genäht, es ist dann aber frisch und neu in den Kleiderschrank gewandert und da fristet es dann auch bis heute ein ziemlich dunkles Dasein. 
Meistens einfach, weil sich die Gelegenheiten nicht unbedingt bieten, so ein Kleid auch anzuziehen und ja, auch, weil ich einfach lieber Hosen anhab. 

Jetzt bin ich ja im Designnähteam von Mialuna gelandet und da gab es unter anderem in der letzten Nährunde das Shirt und Kleid Orphelia zum Nähen. 

Der Gedanke an ein Kleid für mich war erst mal gar nicht da, ich dachte wieder an die Tochter und  an ein Shirt für mich. 
Aber irgendwann dachte ich mir, ich könnte auch eins für mich nähen, der Schnitt gefiel mir.

Ich hatte auch schon ein maritimes dunkelblaues Kleid vor Augen, mit roten Akzenten und eine Anker-Stickrei auf dem Rock. 
Einen Stoff hatte ich auch da. Dunkelblau mit kleinen weißen Papierschiffchen - genau passend zu meinem Vorhaben.

Eigentlich hätte ich einfach loslegen müssen, aber ich war mir nicht sicher, ob ich nur das Oberteil aus dem Stoff machen sollte, oder auch den Rock, ob das dann zuviele Schiffchen sind oder nicht. 
Und welche Teile mache ich rot, nur Ziernähte oder auch Paspeln? Leuchtend rot, oder mehr weinrot? 

So saß ich dann geschlagene zwei Tage, habe stapelweise erst kürzlich gefaltete Stoffe aus dem Regal gezerrt, auf dem Fußboden ausgebreitet und hin und her kombiniert, bis dann letzenlich dieses Kleid daraus geworden ist. 

Tada! Mein maritimes Schiffchenkleid! 

 

Eventuell ist dem aufmerksamen Leser jetzt aufgefallen, dass auf dem Kleid gar keine Schiffchen sind! 
Und nein, ich habe nicht die Fotos vertauscht. 
Ich hatte einfach irgendwann die Nase voll von meiner Schiffchen-Idee, die nichts werden wollte, hab den Stoff mit den Blumen rausgezogen und gedacht: Jetzt nähst du einfach mal, du ziehst es ja doch nicht an. 

Also hab ich genäht, ging ruck zuck, hab mich vor den Spiegel gestellt und war total überrascht, wie gut mir das Kleid gefällt. 

Dieses Kleid ist auch nicht driekt im Kleiderschrank-Exil gelandet, sondern wurde tatsächlich schon ausgeführt und auf der Arbeit getragen. 

Und da ich schon so viele Komplimente für das Kleid bekommen hab, kann es nicht im dunklen Schrank versauern, es wird tatsächlich von mir getragen :) 

Und ich mag es ! 
Sogar so sehr, dass ich mir noch ein zweites für den Herbst genäht hab. 

LG 


Schnitt: Lady Orphelia von Mialuna

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Donnerstag, 20. Juli 2017

ne luftige Bluse für den Sommer

Für den Sommer mag ich gern leichte Blusen aus Baumwolle, 
die schön leicht und luftig sind. Da kann dann der Wind ein bisschen durchblasen und 
der Stoff liegt nicht immer so an, wie Jersey und saugt sich auch nicht so voll. 

Ich hab schon ne ganze Weile einen ganz zarten Baumwollstoff im Schrank liegen, der jetzt endlich mal seine Bestimmung gefunden hat und zur Bluse geworden ist. 

Als Schnitt hab ich mir den neuen Blusenschnitt Lissabon von Hummelhonig ausgesucht, 
der besteht nur aus drei Schnitteilen, ist vorne in Wickeloptik oder auch Kimono-Style und das beste: 
Sie ist ruck zuck genäht, da die Ärmel gleich angeschnitten sind. 

Und hier jetzt mal ein paar Bilder:


Ich mag sie total gern. 
Wenn ihr mal bei den anderen Leuten schaut, die Lissabon schon genäht haben, da sind auch ganz tolle Blusen aus anderen Materialien dabei. Klickt euch durch. 

Schnitt Lissabon von Hummelhonig 

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Donnerstag, 29. Juni 2017

Nochmal Fiora!

Von dem Fiora Shirt, das ich euch letzte Woche gezeigt habe, gab es natürlich nicht nur eines.

Ich hab noch zwei genäht. 

Eines nach Schnitt, mit der Teilung vorne und eins hab ich ein bisschen verändert. 

Hier erst mal nach Schnitt.

Im Schnitt ist neben der unteren Teilung wie hier auch noch eine Teilung weiter oben, 
die kam dann später noch dazu.
Passend zur Fiora hab ich mir noch eine kurze Hose dazu genäht. 

Vorne ist noch eine tolle RAffung, die kann man natürlich auch weglassen, aber ich find sie ganz  schön. 
  
Bei diesem Shirt hier hab ich dann mal etwas ausprobiert, was ich schon immer mal machen wollte:
ein Spitzeneinsatz

Dazu hab ich hinten einfach einDreieck aus dem Stoff geschnitten und ihn durch Spitze ersetzt. Hätte man vielleicht mal bügeln können :) 
Vorne hab ich ein bisschen mehr Stoff am Bruch zugegeben und ihn dann in Falten gelegt. Das macht sich bestimmt auch gut für größere Oberweiten. 
  
Ich mag das so total gern.

Shirt: Fiora von Elsterglück
Hose: Shorty-Legs von Sara&Julez

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Donnerstag, 22. Juni 2017

Fiora ist da!

Pünktlich zum Sommerstart gab es von Elsterglück wieder ein neues tolles Shirt, das
das Potential zum Lieblingsteil hat. 

Den Stoff hatte ich schon daheim liegen, der hat nur auf den passenden Schnitt gewartet. 
Zu dem Shirt passen wunderbar fließende Stoffe. Ich finde, die fallen am schönsten. 

Daher habe ich auch nicht die im Schnitt vorgesehene Teilung genäht, sondern die einfache Variante. 
Ganz schnell und einfach, mit nur zwei Schnitteilen. 
So macht nähen noch mehr Spaß, wenn auch noch schnell ein Ergebnis da ist. 

 

 Die Schultern sind leicht überschnitten, so braucht man keine extra Ärmel.

 
Der Ausschnitt wird auch einfach nur umgeschlagen und festgenäht. 

 

Also ein ruck-zuck genähtes Lieblingteil. 

LG 
 

Schnitt: Fiora von Elsterglück

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ein etwas anderer Blumenstrauß

Meine Schwester hatte zum 50. Geburtstag einer Freundin ein Geschenk gesucht. 
Was schenkt man einer 50-Jährigen? 

Spielzeug dürfte sie sich keins mehr wünschen. 
Kosmetik?
PArfum?
einen Gutschein? 
oder einfach Geld, damit sie sich kaufen kann, was sie möchte?

Geld ist ja eigenltich recht praktisch, kann man schließlich immer gebrauchen, läuft nicht ab und verstaubt nicht. Nur einfach so einen Schein im Umschlag verschenken ist auch nicht so schön. 
Das ganze in einen Blumenstrauß zu stecken ist schon besser, aber auch nicht wirklich originell. 

Also haben wir den etwas anderen Blumenstrauß gebastelt. 
 

Bei diesem Strauß werden die Vasen gleich mitgeliefert

Sie bestehen aus Getränkedosen, die mit Farbe besprüht und dann mit Heißkleber auf ein Brett geklebt wurden. Damit das ganze ein bisschen Stil bekommt, wurden die Dosen vorher noch ein bisschen eingedrückt. 

Obenrein kommen dann ein paar hübsche Blumen. Die hier sehen viel roter auf dem Bild aus, als sie eigenltich sind. 

Und damit der Geldschein auch nicht so plump aussieht, haben wir noch ein paar Schmetterlinge daraus gebastelt und dran geklebt oder auf Drähte gesteckt. 

Auf den Boden hab ich dann noch ein paar Steinchen geklebt. 



Das ist mal ein Blumenstrauß, den ich mir auch schenken lassen würde. Und natürlich kann man die Blumen wenn sie verwelkt sind austauschen und die Vasen weiterverwenden. 

Natürlich sollte man nicht vergessen, den Blumen auch Wasser zu geben und regelmäßig nachzufüllen. 

Am Ende haben wir das ganze noch hübsch eingepackt und einen lustigen Spruch dran gehängt:
"Die Jahre sind spurlos an mir vorübergegangen. Es müssen die Wochenenden gewesen sein, die  mich gezeichnet haben!"

Jetzt hoffe ich nur noch, dass es heil ankommt und gefällt. 

LG

Dienstag, 20. Juni 2017

Salzmalerei, Nudeln, Bier und Schnecken - Kreativ AG

Heute zeige ich euch mal wieder, was wir die letzten beiden Male bei unserer Kreativ-AG so kreatives gemacht haben

Die Kinder kochen ja so gern, also hat es und das letzte Mal wieder in die Küche verschlagen . Sie wollten wieder Nudeln machen, wie schon ich glaube vor zwei Jahren.
Diesmal wollte ich es aber ein bisschen schwieriger gestalten, man kann ja nicht immer das gleiche machen. Also haben wir gestreifte Nudeln gemacht.


Natürlich musste dafür erst mal Teige gemacht werden und der musste dann auch wieder ordentlich lange durch die Maschine gedreht werden. Die Jungs haben diesen Job gleich übernommen, während die Mädels die Feinarbeit gemacht haben.

Um gestreifte Nudeln zu machen braucht man zwei verschieden farbige Teige. Wir haben hier unter die Hälfte Tomatenmark geknetet. DAs hat leider nicht so ordentlich gefärbt. Es direkt in den Teig zu geben, statt hinterher ist glaube ich sinnvoller, oder etwas Lebensmittelfarbe geht auch. Wenn man ordentlich bunte Nudeln will kann man da auch zu blau, lila und grün greifen. 

 
Aus dem bunten Teig muss man zunächst Streifen schneiden und sie dann quer auf die "Trägerplatte" legen. das ganze kommt dann nochmal durch die Nudelmaschine, damit auch alles fest drauf bleibt und wird dann auch in Streifen geschnitten. Ein bisschen sieht man die Farben auf dem Bild. In echt waren sie deutlich zu sehen. 

 
Das ist immer mein Lieblingsmoment:
Die gefräßige Stille.
Es ist so schön ihr zu lauschen :) 

Weil dann auch noch Vatertag vor der Tür stand, haben wir noch Biergelee für die Papas gemacht. 
Ich glaube, hier habe ich einen guten Beitrag für die Zukunft der Kinder geleistet: Sie werden mit Sicherheit so schnell kein Bier anrühren, denn es hat ordentlich gestunken. 
"Ihhh, ist das eklig" war hier der Dauerkommentar der Kinder. 
Wer es nachmachen will, der muss nur Bier mit etwas Zimt und Zitronensaft und der entsprechenden Menge Gelierzucker aufkochen und heiß abfüllen, aber vorsicht, das Zeug schäumt wie wild. 

Ganz ehrlich gesagt, kann man sich an den Geschmack gewöhnen, meins ist es aber nicht. Es soll aber Papas gegeben haben, die es gemocht haben.
Heute ging es dann mit der Salzmalerei weiter. Leider hatte ich meinen Foto vergessen, ich hätte hier gern mehr von den tollen Bildern der Kinder gezeigt. 

 
Wer das Ganze nachmachen will, braucht nur schwarzes Tonpapier, Kleber wie Uhu oder Bastelleim, Wasserfarben und ganz normales Haushaltssalz
  
Zuerst malt man mit dem Kleber ein Motiv auf das Papier.
Sonst sage ich den Kindern ja immer, dass sie sparsam mit dem Kleber umgehen sollen, aber diesmal darf man ruhig ein bisschen dicker auftragen.  Solang der kleber noch feucht ist, streut man dick Salz darüber und drückt es ein bisschen an. Alles was zuviel ist, schüttelt man leicht ab.
  
Wenn das Kleber-Salz-Gemisch getrocknet ist, kann man ans Einfärben gehen: Man braucht dazu viel Wasser und wenig Farbe. Ich habe das einfach mit den Fingern gemacht, es geht natürlich aber auch mit dem Pinsel.

  
Während der Trockenzeit der Bilder haben wir dann noch Schnecken gebastelt. Ich find die total niedlich und sie sind schnell gemacht. 
 
  
Man braucht dazu nur einen Ast. die dickere Seite habe ich in Scheiben geschnitten, die dünnere in Stücke und dann nochmal halbiert. Dazu ein bisschen Pfeiffenputzer, ein Stück Zahnstocher und zwei Styrophor- oder Holzkugeln. In die Scheibe und den Stamm haben wir Löcher gebohrt und die dann mit dem Zahnstocher und Heißkleber miteinander verbunden. Vorne auch noch zwei kleine Löcher rein und dann die Peiffenputzer. Die Kugeln werden dann noch als Augen drauf geklebt und schon ist die Schnecke fertig.

Und das beste ist, diese Schnecken sind ganz friedlich und lassen Salat und Co links liegen. 

LG 


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